Hamburger Abendblatt

Hamburger Abendblatt – Lüneburg – 8.3.2011

Frauen gründen mit Umsicht

Elke Schneefuß

Erste Messe für Unternehmerinnen in Lüneburg. Netzwerk stellt sich vor, etwa 50 Firmen werden sich präsentieren
Lüneburg. Seit 1994 existiert ihr Netzwerk in der Region Lüneburg: Rund 230 Frauen aus allen Branchen, zum großen Teil Freiberuflerinnen, haben sich im “Netzwerk Kontaktpunkt Unternehmerinnen” zusammengeschlossen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. “Es geht darum, Gedanken und Erfahrungen auszutauschen, uns gegenseitig zu unterstützen und den Wirtschaftsraum Lüneburg aktiv mit zu gestalten”, sagt Heike Hein aus dem Organisationsteam für die Messe.

Vollständiger Artikel als pdf Datei: Lüneburger Unternehmerinnentag – HA 08032011

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Unternehmerinnen planen ersten Netzwerktag

26.1.2011

Lüneburg. Den ersten Lüneburger Unternehmerinnentag veranstaltet das Netzwerk “Kontaktpunkt Unternehmerin Lüneburg” (KUL) in Kooperation mit der Gründungswerkstatt Lüneburg am Sonnabend, 26. März. Das Motto: Frauen stärken Unternehmen in und um Lüneburg. Wer bei dem Treffen einen Vortag halten will, sollte bis Ende Januar ein Kurzprofil an die Organisatorinnen schicken.

“Bei dieser öffentlichen Veranstaltung im e.novum können sich Unternehmerinnen mit einem Profil präsentieren, andere Unternehmerinnen und Besucher kennen lernen und sich austauschen”, sagt Mit-Organisatorin Heike Hein, selbstständige Coacherin in Lüneburg: “Also ganz im Sinne eines Netzwerks.”

Den vollständigen Artikel lesen Sie hier: Artikel_HA_260111

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Beratung: Kinder oder Beruf oder Beides.

Heike Hein berät im Netzwerk “Frauen machen Karriere” ihre Geschlechtsgenossinnen auf dem Berufsweg. Sie sucht Mitstreiterinnen.

von Carolin George, erschienen am 29. August 2006, Hamburger Abendblatt


Frauen wollen eigentlich gar keine Karriere machen. Als Managerin bleibt die Frau soziale Außenseiterin.  Männer haben Angst vor Frauen als Chefin. Das alles sind Mythen, bei denen Heike Hein an die Decke gehen könnte, wenn sie sie mal wieder hört. Die 56-Jährige berät Frauen auf ihrem Berufsweg. So viele Anfragen bekommt die ehrenamtliche Mentorin, dass sie die meisten ablehnen muss.

Heike Hein ist auf ihrem Weg selbst oft abgebogen, hat sich verfahren, Zwischenstopps eingelegt und Umwege gemacht und hat doch immer wieder auf ihre ganz persönliche Strecke zurückgefunden. Kurz nach der kaufmännischen Ausbildung kamen die zwei Söhne, heute 32 und 36 Jahre alt, und 25 Jahre Ehe. Das Mutter-Sein hat der heute 56-Jährigen jedoch nie gereicht, sie lernte Englisch, bildete sich fort.
Und arbeitete sich in einer dänischen Firma für Brillengestelle bis zur Geschäftsführerin Deutschland hoch. Als ihr das nicht mehr reichte, machte sie den Abschluss “Business Coach” an der Uni Osnabrück, gab Seminare und ist heute selbstständige Coacherin.

Ihre Beratung für Frauen auf der Karriereleiter leistet Heike Hein ehrenamtlich, ist eingetragene Expertin und Mentorin bei dem von der Bundesregierung initiierten Netzwerk www.frauenmachenkarriere.de – als einzige in der Region Lüneburg. Sie erhält Anfragen von im Schnitt 30- bis 40-Jährigen, die mitten in der Entscheidung Kind oder Karriere stecken oder beides zusammen probieren, muss die meisten jedoch ablehnen.

“Das Mentoring dauert rund ein Jahr”, erklärt die 56-Jährige, “vier Fälle schaffe ich nur gleichzeitig, Anfragen bekomme ich aber jede Woche eine.” Die Geschäftsfrau ruft daher Frauen aus der Region auf, sich ebenfalls beim Beratungsnetzwerk zu engagieren. Eine Coaching-Ausbildung sei gar nicht nötig, “viel wichtiger sind Lebenserfahrung und Erfahrung in Führungspositionen”. Die Frauen sollten sich eben “im Berufsleben auskennen”.

Wer sich für die Arbeit im Beratungsnetzwerk interessiert oder Fragen dazu hat, kann sich melden bei Heike Hein unter Telefon 04131-721070.

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