3. Juni 2014

Soziale Kompetenz gesucht – ein Vorteil für Frauen?

Typische Geschlechter Eigenschaften im Hinblick auf  deren gesellschaftspolitische Deutung. Beispiel: Soziale Kompetenz

Wissenschaftler haben längst herausgefunden, dass soziale Kompetenz nicht von ungefähr als weibliche Kernkompetenz gilt. Vordergründig wird sie als Tugend der Frau geschätzt, steht sie doch im wohltuenden Kontrast zu den Basta-Sager-Typen. Und hier liegt die Crux, genau diese Tugend kann für Frauen zum Karriere Killer werden – und das gleich doppelt:

Zu viel soziale Kompetenz gilt als Schwäche, zu wenig als Zickigkeit. Beides verhindert oder beendet Frauen-Karrieren. Aktuelles Beispiel: die Geschichte der entlassenen Chefredakteurin der New York Times, Jill Abramson. Sie musste gehen, weil sie zu “pushy” war. Bei einem Mann hätte man das “durchsetzungsstark” genannt, er wird eben nicht unter der Schablone der sozialen Kompetenz und Emotionalität betrachtet und bewertet!

Das Problem sind nicht typische Geschlechter Eigenschaften, sondern deren gesellschaftspolitische Deutung.

Das Statistische Bundesamt meldet  im Mai 2014, dass Männer doppelt so häufig eine Führungsposition inne haben wie Frauen. Während in den jüngeren Altersklassen der Führungs-Unterschied noch gering ausfällt, ist die Differenz bei den 30- bis 45-Jährigen immens. Der Unterschied zwischen Mann und Frau beginnt im Kopf – und das im wahrsten Sinne des Wortes.

3. April 2014

Übungen und Co.: Wie Frauen sich besser verkaufen

Heike Hein im Interview auf  N24
Einen guten Job machen ist das eine, für die eigene Leistung zu trommeln, das andere. Das gilt beruflich wie privat. Vor allem Frauen scheuen sich davor. Genau das müssen sie lernen, wenn ihre Leistung anerkannt werden soll.

Ein Lob vom Chef. Toll. Aber anstatt ihre eigene Leistung herauszustellen, sagt Frau gerne mal: «War doch nicht so schwer» oder «Ach, das hätten andere auch geschafft». Tiefstapeln gehört zu den Eigenschaften, mit denen sich Arbeitnehmer selbst ins Abseits stellen. Besonders bei Frauen ist diese Art von Bescheidenheit verbreitet. «Frauen denken bei Erfolgen eher, dass sie nur einen Anteil daran haben oder auch Glück dabei war, während Männer überzeugt sind, dass ihre gute Arbeit zum Erfolg führte», Weiterlesen →

10. März 2014

Weibliche Führungskräfte – gleiches Gehalt für gleiche Leistung?

Equal Pay Day am 21. März 2014

Laut Bloomberg ist nur eine Handvoll Frauen in den vier Jahrzehnten, seit Frauen in die Führungsspitzen der Unternehmen vorgerückt sind, tatsächlich zu den männlichen Bestverdienern aufgeschlossen. Dabei besuchen Frauen die gleichen Wirtschaftsfakultäten. Mindestens zwei mögliche Gründe:

Erstens: Frauen sind eher auf der Suche nach persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten als “nur” nach dem Geld, auch wenn sie bereits viel geschafft haben. Männer fragen “was kann ich werden”, während Frauen fragen “was kann ich tun”. Typische Statements sind: Weiterlesen →

2. Januar 2014

Gemeinsam sind wir stark – das Jahr des Holz-Pferdes

Im chinesischen Mondkalender löst das Pferd die Schlange ab: vom 31. Januar 2014 bis zum 17. Februar 2015.
Die Energie des Pferdes soll Selbstvertrauen und Initiative begünstigen. Das Holz steht für kreative Ideen und das Pferd – als Jahresregent – wird helfen, diese auch mit Schwung und Entschlusskraft umzusetzen. Das ist doch ein schönes Motto für die kommenden Monate!

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!