10. März 2014

Weibliche Führungskräfte – gleiches Gehalt für gleiche Leistung?

Equal Pay Day am 21. März 2014

Laut Bloomberg ist nur eine Handvoll Frauen in den vier Jahrzehnten, seit Frauen in die Führungsspitzen der Unternehmen vorgerückt sind, tatsächlich zu den männlichen Bestverdienern aufgeschlossen. Dabei besuchen Frauen die gleichen Wirtschaftsfakultäten. Mindestens zwei mögliche Gründe:

Erstens: Frauen sind eher auf der Suche nach persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten als “nur” nach dem Geld, auch wenn sie bereits viel geschafft haben. Männer fragen “was kann ich werden”, während Frauen fragen “was kann ich tun”. Typische Statements sind: “Ich habe mich immer darauf konzentriert, für die Interessen meines Teams zu kämpfen, aber wenn es um mich selbst ging, habe ich nicht so gut verhandelt”.

Zweitens: Frauen steigen bei den Gehältern im Management niedriger ein als Männer und schaffen später in der Karriere nicht so oft den finanziellen Anschluss an die Spitze. Weibliche Manager sagen von sich selbst, dass sie an ihr Gehalt weniger hohe Ansprüche stellen als die Männer. Teilweise erklären sie das mit der Sorge, als überzogen aggressiv oder selbstbezogen zu gelten. Wer aber ein niedrigeres Gehalt als ein Mann für die gleiche Stelle akzeptiert, senkt die Messlatte für sich selbst und auch für die Frau, die danach kommt.

In diesem Jahr ist der Equal Pay Day am 21.3.2014. Das Datum des Equal Pay Day markiert den Entgeltunterschied zwischen Männern und Frauen, der in Deutschland derzeit bei 22 %. liegt. D.h. Frauen müssen nach Ablauf des Jahres zusätzlich bis zum 21.03. arbeiten, um das durchschnittliche Vorjahresgehalt von Männern zu verdienen. Damit bildet Deutschland eines der Schlusslichter in der EU, dort beträgt der durchschnittliche Entgeltunterschied ‚nur’ ca 17 %.

Bewerbungsgespräche und Gehaltsverhandlungen sollten strategisch vorbereitet werden. Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen kann hier Sinn machen!

2. Januar 2014

Gemeinsam sind wir stark – das Jahr des Holz-Pferdes

Im chinesischen Mondkalender löst das Pferd die Schlange ab: vom 31. Januar 2014 bis zum 17. Februar 2015.
Die Energie des Pferdes soll Selbstvertrauen und Initiative begünstigen. Das Holz steht für kreative Ideen und das Pferd – als Jahresregent – wird helfen, diese auch mit Schwung und Entschlusskraft umzusetzen. Das ist doch ein schönes Motto für die kommenden Monate!

In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!

12. Dezember 2013

FRAUENQUOTE – Gender Diversity Management

Was für ein Männerwahn(sinn)
von Uwe Jean Heuser und Deborah Steinborn

ZITAT ”Eine Abwehrhaltung gegen die Frauenquote ist fatal. Denn die Wirtschaft braucht die Frauen an der Spitze mehr als die Frauen die Spitzenjobs”

ZITAT “Die Quote, die nun kommen soll, ist also vor allem eine Erinnerung an die Gestrigen auf den Chefetagen, die das Thema Diversität in der Wirtschaft als unnötig oder auch irrelevant betrachten. Unternehmen wie Henkel oder die Telekom, die eine für beide Geschlechter offene Firmenkultur geschaffen haben, haben sie längst erfüllt. Weiterlesen →

18. November 2013

Weibliche Führungskräfte – armes Deutschland -

Gender Diversity in Deutschland – eine never ending story?

Je größer ein Betrieb ist, umso weniger finden sich – laut wissenschaftlichen Studien – weibliche Führungskräfte! Eine signifikante Erhöhung des Anteils weiblicher Führungskräfte sollte für Unternehmen nicht nur aus ökonomischen Gründen, sondern auch aus Erfordernissen einer ‘Corporate Social Responsibility’ CSR – welche die Interessen aller Stakeholder im Auge hat – ein notwendiges Ziel sein. Die ökonomischen und sozialen Effekte auf der Makroebene wirken sich positiv auf den Erfolg aus.

Das ist nicht neu, trotzdem verändert sich der Anteil weiblicher Führungskräfte Weiterlesen →